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 Betreff des Beitrags: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 04.07.2013, 21:17 
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Liebe Foris,

welche Bedeutung meßt ihr dem Leid zu?
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich eigentlich zu der Überlegung, dass das Leid eine Transformationsfunktion hat.
Natürlich träumen wir alle hin und wieder von einem Leben ohne Leid. Vielleicht wird das auch eines Tages für uns möglich sein.
Aber der Weg dorthin, der ist glaube ich, sehr wichtig und auch bedeutsam.
Denn das Leid, das uns zustößt, formt unseren Charakter, transformiert unsere Seele auf eine höhere Ebene und lehrt uns erst die wahre Bedeutung von Gut und Schlecht.
Trotzdem würde mich interessieren, was die Esoterik-Experten hier im Forum zu der Überlegung des Leides als Transformation für die Seele halten.
Und was "Transformation" in Bezug auf Seele eigentlich genau bedeutet.
Bin für jeden Input sehr dankbar!

Liebe Grüsse
Brigitte



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 05.07.2013, 15:28 
An kana Te
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Huhu Brigitte!

Ich sehe es ähnlich, wenngleich auch mit anderen Worten. Das was du als Leid bezeichnest, ist für mich Lernerfahrung oder auch Herausforderung, der wir uns stellen. Je mehr wir es schaffen, diese Herausforderung zu meistern (in welcher Art und Weise auch immer), verändert sich unser Leben zum Positiven. Und ja, ich denke auch, diese Veränderung kann man als Transformationsprozess bezeichnen.

Zitat:
Trotzdem würde mich interessieren, was die Esoterik-Experten hier im Forum zu der Überlegung des Leides als Transformation für die Seele halten.
Und was "Transformation" in Bezug auf Seele eigentlich genau bedeutet.


Transformation ist Umwandlung. In der Esoterik bzw. Spiritualität gehen wir davon aus, dass alles Materie ist. D.h., dass wir auch Energien IN uns tragen, in Form von Verhaltensmustern, Glaubensmustern usw. Energien gehen nicht verloren, die bleiben immer bestehen. Sie wandeln sich nur. Eis - wird zu Wasser - wird zu Dampf - steigt auf - wird wieder zu Regen/Wasser usw.
Wenn du in dich hineinlauscht, wirst du bemerken, dass Gedanken und Emotionen jeweils von ganz bestimmten Energien begleitet sind. Wir alle haben unsere Sonnen- und Schattenseiten. Gerade die sogenannte Schattenarbeit ist für den spirituellen Weg wichtig - die Umwandlung bzw. Transformation von "negativen" in "positive" Emotionen/Gefühle. Zum Beispiel Hass gegenüber einem anderen Menschen, entstanden aus einer tiefen schweren Verletzung heraus. Wenn man nun an diesen Hassgefühlen bewusst arbeitet; z.B. immer, wenn sie auftauchen, zu diesem Menschen reine Liebe hinschickt, den Hass quasi mehr und mehr loslässt, dann spürt man, wie diese Emotion immer *leichter* wird, immer weniger weh tut und schließlich aufgelöst ist. Das ist Umwandlung/Transformation auf Seelenebene.

Huch, ich hoffe, ich konnte es halbwegs verständlich rüberbringen. :)



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 05.07.2013, 16:50 
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Hallo!

Es gibt auch Krankheiten, die bestimmte Entwicklungsschritte für die Seele enthalten. Ich meine damit, dass die Erfahrung, welche die Krankheit beinhaltet, im Seelenplan steht. Leid sehe ich als Begleiterscheinung, nicht als Ereignis oder Aufgabe ansich.



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*Wir alle sind Engel mit nur einem Flügel. Um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen.*
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 05.07.2013, 21:21 
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Vielen Dank für eure aufschlußreichen Erklärungen und Antworten!
Eine Frage habe ich dazu: diese Transformationen und diese Energie-Arbeit, läuft die immer bewusst ab? Oder funktioniert da auch sehr viel im Unterbewusstsein?
Und was ist das "Unterbewusstsein" im esoterischen Sinn eigentlich?
Wenn du, Kristall, von verschiedenen Emotionen als Energien sprichst, fallen mir natürlich spontan die Farben dazu ein. Haben Farben damit viel zu tun?

Vielen Dank!

Brigitte



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 06.07.2013, 08:15 
An kana Te
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Huhu Brigitte!

Zitat:
Eine Frage habe ich dazu: diese Transformationen und diese Energie-Arbeit, läuft die immer bewusst ab? Oder funktioniert da auch sehr viel im Unterbewusstsein?

Ich denke, dass Transformation zum weitaus überwiegenden Teil unbewusst abläuft. Ich kann zwar mich dazu entschliessen, etwas verändern zu wollen (Glaubenssätze umwandeln), aber auch hier ist das Denken (das Vorsagen von Affirmationen) zu wenig. Damit sich wirklich etwas verändert, müssen die neuen Glaubenssätze sich im Unterbewusstsein verankern - denn dort sind auch die alten gespeichert. Transformation hat sehr viel mit *geschehen lassen* zu tun.

Zitat:
Und was ist das "Unterbewusstsein" im esoterischen Sinn eigentlich?

Meines Wissens nach ist das Unterbewusstsein der Teil der Seele, in dem sämtliche Erfahrungen aus allen Inkarnationen gespeichert sind, also Glaubens-/Verhaltensmuster, Verletzungen, Gelübde usw.

Zitat:
Wenn du, Kristall, von verschiedenen Emotionen als Energien sprichst, fallen mir natürlich spontan die Farben dazu ein. Haben Farben damit viel zu tun?

Ich persönlich sage meinen Kunden immer, sie sollen sich mal hinfühlen zu diversen Emotionen. Wie fühlt sich Freude (hell, hohe Energie) an, wie fühlt sich Frust oder Ärger (dunkel, niedrige Energie) an. Aber natürlich hat das auch viel mit Farben zu tun. Es gibt die Farbenlehre (habe sogar ein Unterforum, allerdings ist es noch nicht eingeweiht *g), welche sich die Psychologie zunutze macht - in der Therapie (Zeichnen, Malen), aber auch im Marketing.



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 07.07.2013, 04:23 
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Liebe Kristall, sehr sehr interessant, was du da schreibst. Ich finde den Zusammenhang zwischen Unterbewußtsein und äußeren Erfahrungen ja unheimlich faszinierend, weil man ja oft den Eindruck gewinnt, dass das Unterbewußtsein auch mit der äußeren Welt zusammen hängt, als die Erfahrungen die man macht auch beeinflußt. Z.B. habe ich einen Termin, vor dem ich mich unterbewußt fürchte oder vor dem ich zurück schrecke, und was passiert? Die U-Bahn, die mich zu dem Termin bringen soll, fällt aus und hat enorme Verspätung.
Oder ich begegne gerade jenen Menschen, die den Finger in meine seelischen "Wunden" legen, entweder durch ihre eigene Persönlichkeit oder durch ihr Verhalten.
Oder man wird mit Ängsten konfrontiert.
Manchmal habe ich auch die Assotiation, dass sich in meinem Unbewußten eine Art "Skript" befindet, dass ab einem gewissen Punkt in meinem Leben umgeschrieben wird, das heißt, es gab eine Art "Wendepunkt", ab dem negative Erfahrungen wieder abgebaut werden.
Ist das möglich?

Liebe Grüsse
Brigitte



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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 07.07.2013, 08:42 
An kana Te
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Huhu Brigitte

Zitat:
Liebe Kristall, sehr sehr interessant, was du da schreibst. Ich finde den Zusammenhang zwischen Unterbewußtsein und äußeren Erfahrungen ja unheimlich faszinierend, weil man ja oft den Eindruck gewinnt, dass das Unterbewußtsein auch mit der äußeren Welt zusammen hängt, als die Erfahrungen die man macht auch beeinflußt. Z.B. habe ich einen Termin, vor dem ich mich unterbewußt fürchte oder vor dem ich zurück schrecke, und was passiert? Die U-Bahn, die mich zu dem Termin bringen soll, fällt aus und hat enorme Verspätung.
Oder ich begegne gerade jenen Menschen, die den Finger in meine seelischen "Wunden" legen, entweder durch ihre eigene Persönlichkeit oder durch ihr Verhalten.
Oder man wird mit Ängsten konfrontiert.
Manchmal habe ich auch die Assotiation, dass sich in meinem Unbewußten eine Art "Skript" befindet, dass ab einem gewissen Punkt in meinem Leben umgeschrieben wird, das heißt, es gab eine Art "Wendepunkt", ab dem negative Erfahrungen wieder abgebaut werden.
Ist das möglich?

Klar ist das möglich. :D Es heisst nicht umsonst "die äussere Welt ist der Spiegel des Inneren" oder auch "verändere dich, und du veränderst die Welt". Wenn du Angst hast (z.B. vor einem Termin), d.h. sie bewusst wahrnimmst, läuft in deinem Unterbewusstsein ein Prozess, der eine Situation schafft, dass du den Termin nicht wahrnehmen musst. So funktioniert auch das sogenannte Mental- bzw. Emotionaltraining, oder auch das ominöse Wünschen/Bestellen beim Universum. Ich könnte mich jedesmal zerkugeln, wenn ich diverse Statements im Esoterikforum lese, weil viele absolut keine Ahnung davon haben, welche Prozesse durch einfaches Wünschen angeregt werden *g. Damit ist aber auch klar, dass wir Menschen es in der Hand haben, die Welt zu einem besseren, friedlichen Ort zu machen. Es liegt an der Einstellung jedes Einzelnen - welche sich im Kollektiv, in der Gesamtheit dann auch auswirkt.

Im Prinzip werden wir von unserem Unbewussten gesteuert. "Geerbte" oder anerzogene Verhaltensmuster, z.B. unsere Macken... das alles läuft völlig unbewusst ab, und es bedarf einer ziemlichen Anstrengung und Disziplin, diese zu verändern.

Wir neigen dazu, alles was weh tut bzw. unangenehm ist, zu verdrängen. Verdrängtes heilt aber nicht, es wurde lediglich der Mantel des Schweigens darüber gebreitet. Wenn Menschen Finger in offene Wunden legen, tut das zwar verd. weh, aber es ist DIE Chance zur Heilung dieser Wunde. Insofern erweist uns dieser Mensch, den wir vielleicht aus dem Schmerz heraus gerade abgrundtief hassen, einen sehr grossen Dienst. Denn, damit etwas heilen kann, muss es zuerst an die Oberfläche (ins Bewusstsein) gebracht und angeschaut werden. Erst dann kann Heilung durch Transformation geschehen.

Jetzt wurde wieder ein halber Roman daraus, sorry... :aaah:



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Von Herzen,
Kristall

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Bedeutung von Leid
BeitragVerfasst: 08.07.2013, 10:09 
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Hallo!

Ich glaube, dass in jedem Leid eine Lernaufgabe steckt. Vielleicht eine Situation oder sich selbst akzeptieren und lieben zu lernen? Vielleicht wird dadurch das Leid geringer und die Lebensqualität steigt. :denk:



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LG, Betty

***Der Mensch kann ohne Natur nicht leben, die Natur aber ohne den Menschen.***
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